Alkohol am Arbeitsplatz – worauf Führung früh achten sollte
Wenn Bauchgefühl noch nicht reicht
Bei Alkohol am Arbeitsplatz warten viele zu lange. Nicht, weil sie nichts merken. Sondern weil sie nicht sicher sind, was sie da eigentlich wahrnehmen.
Das ist verständlich. Denn nicht jedes auffällige Verhalten bedeutet sofort ein Problem. Aber wiederholte Veränderungen verdienen Aufmerksamkeit.
Worauf Führung achten kann
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schwankende Verlässlichkeit
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Unruhe oder gereizte Reaktionen
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Rückzug aus Abstimmungen
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ungewohnte Leistungsschwankungen
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veränderte Präsenz im Alltag
Diese Veränderungen können viele Ursachen haben. Für sich genommen sind sie kein Beleg für Alkoholkonsum oder eine Abhängigkeit.
Beobachten statt spekulieren
Wichtig ist, nicht zu spekulieren, sondern zu beobachten.
Führung muss niemanden etikettieren. Sie muss aber auch nicht so tun, als wäre nichts.
Zwischen Verdacht und Schweigen gibt es einen klaren Weg.
Sauber hinschauen. Dokumentieren. Ansprechen.
Das ist nicht hart. Das ist professionell.
Prävention beginnt vor der Eskalation
Genau dort beginnt Prävention. Nicht erst bei Eskalation, sondern bei ernst genommenen Veränderungen.
Früh hinsehen. Sachlich bleiben. Verantwortung übernehmen.
Sie möchten Führungskräfte und Personalverantwortliche darin stärken, Veränderungen früh wahrzunehmen und mögliche Suchtgefährdung professionell anzusprechen?
In einem Vortrag oder einer gezielten Zusammenarbeit machen wir deutlich, was Führung beobachten kann, wo ihre Verantwortung liegt und wie ein respektvoller Gesprächseinstieg gelingt.
